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Geschichte Audi von 1965 bis 2005:
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1899 |
Die Vorgeschichte, eine kurze Zusammenfassung: Die Geschichte des Firmennamens Audi und der 4-Ringe ist recht turbulent. Der Ursprung liegt schon lange zurück.
1899 machte sich ein junger Ingenieur der
Karl-Benz Automobil- Manufaktur namens August Horch selbstständig. Das Unternehmen Horch trennte sich allerdings 5 Jahre später von seinem Gründer. Dieser hatte sich eine AG wohl anders vorgestellt und konnte sich nicht einfügen. August Horch wollte aber nach wie vor Autos bauen, durfte seinen eigenen Namen aber nicht als Firmennamen benutzen. Es gab ja schließlich noch die Horch AG. So entstand 1909 durch August Horch der Firmenname Audi. Als es durch die Weltwirtschaftskrise 1932 Horch und Audi finanziell schlecht ging, schlossen sich diese und noch weitere Firmen zusammen. So entstand aus Audi, Horch, DKW und Wanderer die Auto Union und damit erstmals das Markenzeichen der 4-Ringe. Nach dem 2. Weltkrieg wurden von der Sowjetunion die Produktionsmittel der Auto Union, die in der sowjetischen Zone in Berlin waren, demontiert. Die Produktion also komplett eingestellt. 1949 startete unter dem Firmennamen
DKW die Produktion wieder. Anfangs mit einem Motorrad und einen Lastwagen.
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1964 |
Volkswagen übernimmt die Mehrheit der Auto Union GmbH .
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1965 |
Der Name "Audi" wird wieder geboren. |
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Die neuen Audis kam gut an, schon 1966 hatte die Auto Union wieder schwarze Zahlen! Der Name Audi war sicher gut gewählt, man konnte sich an die komfortablen, zuverlässigen Audis von 1909 bis zum Krieg erinnern. Der Name Audi hatte einen guten Ruf und die Menschen waren neugierig, was Audi jetzt auf die Beine stellt.
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1967 |
NSU stellt den
Ro 80 vor, ein
Fahrzeug mit vielen technischen Besonderheiten. Angetrieben wurde
er durch einen 2 Liter Doppelrotor- Wankel-Motor und ein
halbautomatisches 3-Gang Getriebe.
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1968 |
Der Audi 100 wird vorgestellt, nun beginnt endgültig die Erfolgsstory. Vom VW-Konzern aus war solch ein Fahrzeug eigentlich nicht vorgesehen. Cheftechniker Ludwig Kraus (Audi Ingolstadt) ließ diesen Wagen ohne Wissen des VW-Konzerns entwickeln. Der VW-Konzern gab dann doch die Freigabe, und der erste Audi ohne DKW-Einflüsse entstand. Audi wagte sich damit in die obere Mittelklasse, und das mit Erfolg! Ein ausgereift konstruiertes Fahrzeug mit, für damalige Verhältnisse, sehr sportlicher Motorleistung. Und das "fast" ohne Kinderkrankheiten. Einfach elegant und sportlich. Außerdem gab es ab 1968 noch 2 neue Modelle vom kleinen Bruder, den Audi 60 und den Audi 75. Die Typen-Bezeichnungen entsprachen der Leistung in PS.
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1969 |
Zur IAA 1969 bringt Audi noch ein absolutes Highlight, das Coupe S. Ein wunderschönes Coupe, dass es zwar damals nicht leicht hatte gegen die Mitbewerber (vor allem gegen die Mercedes C/CE) doch der elegante Audi hatte schnell eine sehr große Fan-Gemeinde. Die inzwischen auch vom VW-Konzern übernommenen NSU- Motorenwerke AG und die Auto Union GmbH schließen sich zusammen zur Audi NSU Auto Union AG. |
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1972 |
Audi stellt einen neuen Audi 80 vor.
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1974 |
Der Audi 50 kommt auf den Markt.
Der Audi 100 bekommt ein Facelift und wird nun auch mit einem 1,6l OHC-Motor angeboten. Die Vorderachstechnik des 100er wird auf außenliegende Bremsscheiben verändert. Die Form wird vorne etwas kantiger. |
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1976 |
Ein komplett neuer Audi 100 kommt auf den Markt. Die Ausstattung wird wesentlich luxuriöser und die Motoren wesentlich moderner. Der Audi 5-Zylinder-Motor wird geboren. Nun gibt es ausschließlich Motoren mit obenliegender Nockenwelle, ähnlich den Audi 80 Motoren. Im Vergleich zu den Modellen der Mitbewerber war dieser Wagen echter Luxus zu einem erschwinglichem Preis.
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1978 |
Der Audi 80 bekommt ein Facelift und eine
umfangreiche technische
Überarbeitung, das Design wird dem Audi 100 angeglichen.
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1980 |
Audi stellt den Audi Quattro vor. Das Fahrzeug basiert auf dem Audi 80, allerdings als Coupe. Für den europäischen Markt war damals ein Serien-Fahrzeug mit Allradantrieb eine Sensation! Zahlreiche Rallye-Erfolge bestätigen die Vorteile des an allen Rädern angetriebenen PKW. Audi verblüffte die Rally-Welt! 1984 wurde zusätzlich eine 32 cm kürzere Version mit einem sensationellem Motor mit bis zu 450 PS für den Rally-Sport entwickelt, der Audi Sport. Um in der "Gruppe B" fahren zu dürfen, musste Audi mindestens 200 Exemplare vom Audi Sport bauen. Die "Straßenversion" hatte allerdings "nur" 306 PS. Der Audi Sport (siehe Bildergalerie) ist heute ein gesuchtes Sammlerstück. |
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1982 |
Ein neuer Audi 100 kommt auf den Markt. Wieder ein Audi der seiner Zeit voraus war. Die Leichtbauweise mit vollverzinkter Karosserie und der damals bisher selten erreichte CW-Wert erregten großes Aufsehen bei den Fachleuten. Auch optisch war dieses Fahrzeug richtungsweisend.
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1985 |
Audi NSU Auto Union AG firmiert um zur Audi AG. |
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1986 |
Audi bringt einen neuen Audi 80 auf den Markt. Die Bauweise wurde dem Audi 100 angeglichen: eine vollverzinkte Karosserie in Leichtbauweise und ein sehr guter CW-Wert. Die Verarbeitung wurde zum Vorgänger wesentlich verbessert. Das Fahrgefühl geht schon in Richtung Oberklasse.
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1988 |
Der Einstieg in die Oberklasse! der V8 wird geboren. Basierend auf dem Audi 100 mit einer überaus luxuriösen Ausstattung, die sich vor den Oberklassewagen von Mercedes-Benz oder BMW nicht verstecken musste. Der 250 PS starke Motor in Verbindung mit permanentem Allradantrieb brachte die Leistung sicher auf die Straße. Die Verbindung zum Audi 100 war schon zu erkennen, aber spätestens nach kurzer Fahrt mit dem V8 war absolut klar, dies ist ein Oberklassewagen. |
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1991 |
Audi stellt einige Design-Studien für Sportwagen vor, die in der Autowelt für großes Aufsehen sorgen (siehe Bildergalerie).
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1994
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Ein eigenständiger Nachfolger des V8 kommt auf den Markt, der A8. Wieder einmal ein revolutionäres Fahrzeug, durch seine Karosserie aus Aluminium und den edelsten Materialien im Innenraum, von den verschiedenen High-Tech-Motoren ganz zu schweigen. Dieses Fahrzeug wird sofort von allen Experten als Oberklasse anerkannt.
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Fast zeitgleich werden der A4 als Nachfolger des Audi 80 und der A6 |
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als Nachfolger des Audi 100 geboren. Das Design der neuen Audis mit der Bezeichnung "A" zeigt nun eine einheitliche Linie. Die Karosserien in Leichtbauweise, alles sehr gut verarbeitet und sparsame Motoren, wie die Presse lobt.
Der Audi A3 kommt noch als
vorerst kleinster hinzu. |
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1998 |
Audi stellt den TT vor. Der Audi TT hatte schon bevor die ersten Fahrzeuge ausgeliefert wurden viele Liebhaber. Zu Anfang gab es zwar Probleme mit dem Fahrwerk, was auch in den Medien ausführlich berichtet wurde. Audi reagierte dann aber, und der TT bekam ein Fahrwerk mit ESP und einen kleinen Spoiler am Heck. Eines ist sicher: Der Audi TT wird ein Klassiker, wenn er es nicht schon ist. |
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2000 |
Audi komplettiert mit dem A2 die Fahrzeugpalette. Nun hat Audi alle PKW-Fahrzeuggrößen in einer einheitlichen Audi-Linie abgedeckt |
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(Audi A2 siehe Bildergalerie). |
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Was nun doch leicht von der einheitlichen Linie der Audi-Modelle abweicht ist der Audi Allroad Quattro. Dieser Wagen basiert zwar auf dem A6, doch durch den Allrad und des verstellbaren Höhenniveaus der Luftfederung ist er eine neuartige Kombination aus Geländewagen und einem luxuriösen Langstreckenwagen. Für den Gebrauch im Gelände wurden abgesehen von der Achstechnik auch Karosserieteile gegenüber dem A6 verändert. |
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2002 |
Ein neuer A8, wieder etwas
kantiger im Design, dennoch ein elegant schlichtes Design wie man
es von Audi kennt. |
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2003 |
Anlässlich des Genfer Autosalons 2003 stellt Audi den neuen Audi A3 vor. Größer, schneller, komfortabler. Der A3 ist etwas breiter und länger, allerdings entgegen des Trends zu "Klein-Vans" etwas flacher als der Vorgänger. Die Motoren für den A3 werden von 102 bis 241 PS haben. Davon 2 TDI-Motoren mit 105 und 140 PS. Das Fahrwerk wurde u.a. hinten mit einer neuen 4-Lenker-Einzelaufhängung verbessert. Sein Design ist deutlich den anderen aktuellen Audi Modellen angepasst. |
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Audi stellt auf dem Genfer
Autosalon auch eine neue Studie vor, der Audi Nuvolari. Ein Rennfahrer
namens Tazio Nuvolari gelang 1939 der letzte Grand-Prix-Sieg mit einem Auto-Union-12-Zylinder.
Der Name der Studie ist also angelehnt an die Auto-Union Rennwagen-Geschichte der
30er Jahre. Daher wohl auch der auffallend große Kühlergrill dieser
Studie (siehe Bildergalerie). 12-Zylinder hat der Nuvolari nicht
ganz, aber mit den 10 V-förmig angeordneten Zylindern und 5 Liter
Hubraum kommt er auf satte 600 PS und 750 Nm, was eher an einen
LKW erinnert. |
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2004 |
Ein absolut neues Outfit für
den A6. In manchen Studien ist diese Frontpartie bei Audi schon
in ähnlicher Form aufgetaucht, doch jetzt kommt die neue Audi-Front
definitiv in Serie. Der neue A6 ist da! Mit neuen Motoren, mit Vierlenker-Vorderachse, Trapezlenker-Hinterachse,
Komfortklimaautomatik serienmäßig
usw.. Die Auswahl der Motoren |
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